Ropes Course

Teamwork erleben!

Kinder und Jugendliche wollen gemeinsam mit anderen Abenteuer erleben und Spaß haben, ihre Stärken und Schwächen, ihre Grenzen und Möglichkeiten erfahren. Hierbei hat die Erlebnispädagogik einen anerkannt hohen Stellenwert.

Wesentlicher Bestandteil der Erlebnispädagogik ist die Arbeit mit Seilgärten (Ropes Course). Ein solcher, bestehend aus verschiedenen niederen und hohen Elementen wurde am Haus der Jugend errichtet und steht den Gästen des Hauses, aber auch Tagesgruppen zur Verfügung. Er wird im Rahmen eines erfahrungsbezogenen und handlungsorientierten Lernkonzeptes genutzt, um die Entwicklung von Gruppenprozessen zu fördern und Möglichkeiten zu persönlichen Entwicklungen zu eröffnen.

Im Gegensatz zu den meisten Hochseilgärten, bei denen die/der Einzelne alleine verschiedene Stationen absolviert, sichern sich hier in Reichenbach die TeilnehmerInnen nach einer Einweisung in Sicherungstechniken und Material gegenseitig. Verantwortung, Vertrauen in die Sichernden, Kooperation und Konzentration sind hierbei unabdingbar und werden gefördert.

Die Hohen Elemente sind nicht als eigenständige Aktivität zu betrachten, sondern sind in verschiedene Übungen und Spiele zur Vertrauensbildung und Förderung des sozialen Miteinanders eingebettet. Dabei kommt der systematischen Reflexion der an den Elementen gemachten Erfahrungen durch die AnleiterInnen eine hohe Bedeutung zu. Daher ist es notwendig, dass die Aktivitäten im Ropes Course immer durch ausgebildete TeamerInnen physisch und emotional begleitet werden.

Wir vermitteln Teamer_innen

Gerne ist das Team vom Haus der Jugend bei der Vermittlung von entsprechenden Teamer_innen behilflich – außerdem können Sie entsprechende fertige Programmbausteine buchen. Für die Nutzung des Ropes Courses gelten einige Sonderbedingungen, die Sie in den Nutzungsbedingungen nachlesen können.

Stationen des Seilgartens:

 

Hohe Elemente
Niedrige Elemente
Himmelsleiter (Dangle Trio)
Eine überdimensionale Leiter mit unterschiedlich großem Sprossenabstand ist in 10 Meter Höhe aufgehängt. Zwei bis drei TeilnehmerInnen unterstützen sich gegenseitig beim Hochklettern. Drei weitere TeilnehmerInnen sichern mit alpiner Technik.
Flußüberquerung (River Crossing)
Ein Tau hängt zwischen zwei Bäumen befestigt über dem „Fluß“. In 1,5, bis 2 m Entfernung steht die Gruppe am Ufer und soll ohne den Boden zu berühren zur anderen Seite schwingen.
Charlie Caplin Brücke (Tired Two Line)
Zwei parallel und horizontal gespannte Drahtseile verlaufen in ca. 8 m Höhe zwischen zwei Baumstämmen. Ein oder zwei TeilnehmerInnen laufen über die Drahtseilbrücke. Drei weitere TeilnehmerInnen sichern mit alpiner Technik.
Die Wand (The Wall)
Die Wand ist auf der einen Seite ca. 3,5 m und auf der anderen Seite ca. 4 m hoch und oben mit einer stabilen Plattform versehen. Die Wand muß von der gesamten Gruppe überwunden werden, ohne dass Material zur Hilfe genommen werden darf.
Piratenplanke
EinE Teilnehmern klettert alleine auf einen ca. 6 m hohen Baumstamm, muss dann ein Stück über die Piratenplanke balancieren und springt von dort an ein ca. 1,5 m entferntes Tau. Drei andere TeilnehmerInnen sichern mit alpiner Technik.
Divergierende Seile (Wild Woosey)
Zwei gespannte Drahtseile beginnen am gleichen Punkt und laufen in einem „V“ auseinander. Zwei Teilnehmer stützen sich gegenseitig ab und balancieren soweit wie möglich.
High-Y
Zwei gespannte Drahtseile beginnen am gleichen Punkt und laufen in einem „V“ auseinander. Zwei Teilnehmer stützen sich gegenseitig ab und balancieren soweit wie möglich.
Indianerpfad (MohowkWalk)
Verschiedene Drahtseile sind in niedriger Höhe hintereinander von Baum zu Baum gespannt. Die Gruppe soll die gesamte Länge der Drahtseile balancieren ohne abzusteigen.
Seiltanz
Auf einem Drahtseil müssen die Teilnehmenden von einem Stamm zum nächsten balancieren. Dabei helfen die Seile, die von oben herab hängen und Halt bieten.
Wippe (Whale Watching)
Eine 2 x 3,5 m große Holzplattform liegt auf einem Kantholz. Die Gruppe wird halbiert und soll von beiden Enden auf die Plattform steigen und sie ohne Bodenkontakt ausbalancieren.

Beachten Sie bitte auch die Regelungen zur Nutzung des Ropes Courses in unseren Nutzungsbedingungen